stivaletti ugg Un’estate magica di Corina Bomann

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Dopo il successo del suo ultimo romanzo, L’eco lontana delle onde del nord (Giunti 2015), che l’ha confermata un’autrice bestseller internazionale, fra le più amate nel campo della narrativa femminile, Corina Bomann ritorna con Un’estate magica, un libro romantico e divertente da leggere tutto d’un fiato.

un po’ di tempo che le cose per Wiebke non vanno per il verso giusto. Non ha passato uno degli esami più importanti del suo corso di laurea in biologia, ha lasciato il fidanzato che la tradiva, e la sua migliore amica passerà delle romantiche vacanze con il nuovo amore, lasciandola sola in città per tutta l’estate: una prospettiva davvero sconfortante. Chissà se la zia Larissa vorrà ospitarla per un paio di settimane nella sua casa in campagna sulle sponde del lago di Mritz?

Da sempre un mito per Wiebke, Larissa è single, indipendente e creativa; è fuggita dalla città dopo aver tagliato i ponti con la famiglia in maniera turbolenta. Wiebke non conosce il segreto che sta dietro a questa decisione: sa solo che dodici anni prima Larissa ha perso in modo tragico il suo grande amore, e da quel momento si è rifugiata in campagna, dove dipinge magnifiche scarpe da sposa e coltiva more, circondata dai suoi animali.

L’arrivo di Wiebke, con la sua vitalità e il suo affetto, crea scompiglio nella vita di Larissa e del piccolo paesino in cui vive, mettendo alle strette la zia: è giunto il momento di imprimere una svolta alla sua esistenza, complice anche il nuovo, misterioso vicino di casa Ma riusciranno le due donne a reagire agli imprevisti che ogni trasformazione porta con sé?
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Am 22. September 1971 verweigerte das Eidgenssische Amt fr geistiges Eigentum dieser Marke in der Schweiz vorlufig den Schutz. Es begrndete die Weigerung damit, der in der Marke enthaltene Name der Sngerin “Sheila” stimme mit der Firma der Markeninhaberin nicht berein; er lasse an eine ersonnene Firma denken und vermuten, es bestehe eine Beziehung zwischen diesem Namen und den bezeichneten Waren. Der Gebrauch einer solchen Firma widerspreche Art. 6 PVUe und Art. 14 Abs. 1 Ziff. 4 MSchG. Das Amt setzte der Inhaberin der Marke drei Monate Frist zum Beweise, dass sie diesen Namen als Marke gebrauchen drfe und worin die Beziehungen zwischen dem Trger des Namens und den bezeichneten Erzeugnissen bestnden.

1. Frankreich und die Schweiz sind dem Madrider Abkommen betreffend die internationale Registrierung der Fabrik oder Handelsmarken in der am 15. Juni 1957 in Nizza revidierten Fassung beigetreten (AS 1970 S. 1687/8). Dessen Art. 5 Abs. 1 erlaubt den Verbandslndern nur dann, einer international registrierten Marke den Schutz zu verweigern, wenn nach den in der Pariser Verbandsbereinkunft zum Schutze des gewerblichen Eigentums (PVUe) genannten Bedingungen ihre Eintragung in das nationale Register abgelehnt werden drfte, also besonders wenn die Marke gegen die guten Sitten oder die ffentliche Ordnung verstsst, sich namentlich eignet, das Publikum zu tuschen (Art. 6 quinquies lit. B Ziff. 3 PVUe; AS 1970 S. 630).

Das trifft nicht schlechthin schon dann zu, wenn die Marke einen Bestandteil aufweist, der an sich auch in einer Firma vorkommen knnte. Sonst wren Wortmarken nie schutzfhig, denn jedes Wort ist auch als Bestandteil einer Firma denkbar, da ja Aktiengesellschaften und Genossenschaften ihre Firma frei whlen knnen (Art. 950 OR). Insbesondere sind Vornamen als Marken oder Markenbestandteile nicht deshalb unzulssig, weil auch Firmen einen solchen Namen enthalten knnen. JANINE, BEATRICE, ANGELIKA, BIANCA, BRIGITTE, CAROLA, CLAUDIA und PETRA (Marken Jahressammlung des eidg. Amtes fr geistiges Eigentum 1967 S. 73 und 80; Schweizerisches Patent , Muster und Marken Blatt (PMMBI) 1971 IV S. 184 und 185; s. ferner PMMBI 1971 IV 259, 271, 314, 315, 323, 347, 419, 519, 691, 890 und 892). In anderen Fllen ist der als Marke eingetragene Vorname auch Bestandteil der Firma des Markeninhabers. zu bei den Marken STELLA, ANDRE und NELLY (Marken Jahressammlung 1965 S. 1210, 1967 S. 2108; PMMBl 1971 IV 282 und 901).

Das heisst nicht, ein Vorname in einer Marke knne nie die Stellung einer ersonnenen Firma einnehmen. Diese Stellung kann ihm durch den Zusammenhang mit anderen Bestandteilen der Marke verschafft werden. Die Marke muss immer als Ganzes gewrdigt werden, so auch im vorliegenden Falle, wo sie nicht bloss aus dem Vornamen Sheila besteht, sondern SHEILA DIFFUSION lautet. Das Wort diffusion, das hier den Sinn von “distribution” hat (s. ROBERT, Dictionnaire alphabétique et analogique de la langue franaise unter “Diffusion” und “Distribution” und LITTR, Dictionnaire de la langue franaise unter “diffusion”) erweckt den Eindruck, der Hersteller oder Hndler, der die mit dieser Marke gekennzeichnete Ware auf den Markt bringe, heisse Sheila oder trage diesen Vornamen in seiner Firma. Denn jeder Vertrieb setzt ein Subjekt voraus, das ihn vornimmt. Der Gedanke an eine Firma drngt sich umso mehr auf, als Marke und Geschftsfirma identisch sein knnen (Art. 1 Abs. 1 MSchG) und tatschlich oft identisch sind oder der Geschftsinhaber hufig einen charakteristischen Bestandteil seiner Firma, besonders einen Vornamen (Stella, André, Nelly usw.) als Wortmarke gebraucht.

Aus BGE 92 II 307 f. ergibt sich, dass am 2. Januar 1964 in Paris mit Untersttzung der Sngerin Annie Chancel und ihrer Eltern die Gesellschaft “La Boutique de Sheila SA” gegrndet wurde, die mit Damenkleidern Grosshandel treibt. Charakteristischer Bestandteil des Namens dieser Gesellschaft ist der angelschsische Vorname Sheila, der als Pseudonym der erwhnten Sngerin bekannt geworden ist. Das Wort Sheila in der Marke SHEILA DIFFUSION ist eine Nachahmung oder Nachmachung dieser Firma. Die Marke der Beschwerdefhrerin lenkt die Gedanken des Lesers umso mehr auf die Firma “La Boutique de Sheila SA”, als sie zur Verwendung auf Waren gleicher Art, wie diese Gesellschaft sie vertreibt, bestimmt ist.

Art. 14 Abs. 1 Ziff. 4 MSchG setzt weder voraus, dass die nachgeahmte oder nachgemachte Firma im schweizerischen Handelregister stehe, also in der Schweiz gemss BGE 79 II 307 ff., 90 II 197, 318, 98 II 59 f. als Handelsname geschtzt sei, noch dass ihr Trger hier mit dem Markeninhaber im Sinne von BGE 76 II 96, 79 II 314, 88 II 32 Erw. 2, 90 II 323 f., 91 II 123, 98 II 60 ff. im Wettbewerb stehe. Denn die erwhnte markenrechtliche Bestimmung ist nicht ein Ausfluss der Ansprche auf Firmenschutz und Lauterkeit des Wettbewerbes, sondern will wie Ziff. 2 des Art. 14 Abs. 1 unabhngig von den Interessen des Inhabers der nachgeahmten oder nachgemachten Firma den guten Sitten dienen, namentlich einer Tuschung des Publikums ber die Herkunft der Ware vorbeugen. Daher ist unerheblich, dass die Gesellschaft “La Boutique de Sheila SA” ihren Sitz in Frankreich hat und nicht feststeht, ob sie heute auch in der Schweiz geschftlich ttig ist, insbesondere ob sie etwa die in den Akten erwhnte Boutique Sheila am Grand Passage in Genf beliefert. Es gengt, dass sie in der Schweiz nicht vllig unbekannt ist. aus BGE 92 II 305 ff. oder aus ihrem Verkehr mit Paris, knnten sich vorstellen, sie bringe die mit der Marke SHEILA DIFFUSION versehenen Kleider auf den Markt. Diese Gefahr ist umso erheblicher, als die Belieferung der Schweiz mit Damenkleidern aus Paris gerichtsnotorisch ist. Schweizerische Einkufer, die sich in Paris mit solcher Ware eindecken, knnen umso eher irregefhrt werden, als auch die Beschwerdefhrerin ihren Sitz in Paris hat.

In BGE 92 II 305 ff. wurde ein Anspruch der Annie Chancel auf Lschung der von der SA des produits Clermont et Fouet am 13. Mrz 1963 hinterlegten Parfmeriemarke SHEILA verneint. Das Bundesgericht fhrte aus, drei oder vier Monate eines raschen, durch Fernsehen, Rundfunk und geschickte Propaganda aufgebauschten Erfolges htten der Sngerin nicht gengt, um ihr Pseudonym schon im Zeitpunkt der Hinterlegung der streitigen Marke so durchzusetzen, dass ihm eine Bekanntheit gesichert war. Annie Chancel habe daher kein subjektives und ausschliessliches Recht auf den bekannten und verbreiteten Vornamen Sheila; dieser sei Gemeingut.

Aus Schreiben von Sendeleitern der Rundfunkstudios von Lausanne und Genf von Mai 1972 und anderen Urkunden ergibt sich indessen, dass Annie Chancel unter dem Pseudonym Sheila wegen ihrer Schallplatten und ihres Auftretens im Fernsehen seit Mrz 1963 im franzsischen Sprachgebiet der Schweiz sehr bekannt geworden ist und sich zusammen mit wenigen anderen jungen franzsischen Sngerinnen (Mireille Mathieu, Franoise Hardy, Sylvie Vartan) der grssten Gunst des Publikums erfreut. Der jhrliche Umsatz an Schallplatten und Musik Kassetten mit Chansons von ihr ist stndig gestiegen. Ihr Pseudonym hat sich in den Lndern franzsischer Zunge durchgesetzt und kennzeichnet sie dort als Sngerin. Der Beschwerdefhrerin ist deshalb nicht beizupflichten, wenn sie geltend macht, der Ruf dieser Sngerin unter dem Pseudonym Sheila sei heute ziemlich verblasst. Gegenteils individualisiert dieser Deckname Annie Chancel in der Vorstellung gewisser Kreise jetzt gengend.

Es ist nun nicht ausgeschlossen, dass das Zeichen SHEILA DIFFUSION in diesen Kreisen den Eindruck erwecken knnte, die mit ihm versehenen Damenkleider wrden von Annie Chancel auf den Markt gebracht. Denn durch BGE 92 II 305 ff. ist bekannt geworden, dass sie und ihre Eltern ein Unternehmen der Damenkleiderbranche untersttzen. Jedenfalls knnte aus der Marke geschlossen werden, Annie Chancel unterhalte Beziehungen zur Beschwerdefhrerin oder die von dieser vertriebenen Kleider wrden von der Sngerin empfohlen oder getragen. Die Mglichkeit von Irrefhrungen dieser Art gengt, um eine Marke unzulssig zu machen; es ist nicht ntig, dass das Publikum sich vorstelle, die in der Marke genannte Person sei Inhaberin des Geschftes, das die Ware anbietet (Urteil der I. Zivilabteilung vom 22. 4 b, verffentlicht in PMMBl 1972 I 33). Die Marke SHEILA DIFFUSION geht auf irrefhrende Reklame aus und verstsst daher gegen die guten Sitten. Sie lsst sich in dieser Hinsicht mit der Marke KUEBLER RAD oder KUEBLER vergleichen, die auf den Rennfahrer Ferdinand Kbler anspielte (BGE 77 I 77 ff.). Dass ausser Annie Chancel auch andere Personen berechtigt sind, sich Sheila zu nennen, ndert nichts. Die Beschwerdefhrerin heisst nicht Sheila und bezieht ihre Ware auch nicht von einer Person dieses Namens. Sie hat daher kein berechtigtes Interesse, ihn als Markenbestandteil zu gebrauchen. In dieser Hinsicht unterscheidet sich die vorliegende Sache vom Falle der Kbler Marke, deren Inhaber selber auch Kbler hiess, aber dennoch unterlag.
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