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Die 1973 geborene, kaufmnnisch ausgebildete S.________ arbeitete seit 26. Mai 1997 ganztags als Sachbearbeiterin (Finanz und Rechnungswesen) in der Firma H.________ AG. Nach gesundheitsbedingter Auflsung des Arbeitsverhltnisses auf 31. Dezember 1998, gescheiterten Arbeitsversuchen im Gastronomiebetrieb ihres Vaters und Vorliegen der Diagnose eines Schulter Arm Syndroms rechts (bei DD: Repetitive strain injury; ferner muskulrer Dysbalance des Schultergrtels und der Muskulatur im Bereich des rechten Armes, Hyperlaxitt, ICD 10:M 53.1 [Zervikobrachial Syndrom], M35.7 [Hypermobilitts Syndrom]; Bericht der Klinik X.________ vom 14. Februar 2003 ber die Ergebnisse einer am 27. Januar 2003 durchgefhrten, interdisziplinren Schmerzsprechstunde und der am 4. Februar 2003 erfolgten psychosomatischen Untersuchung) meldete sich die Versicherte am 26. Februar 2003 (Posteingang) bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an. In der Folge wurden ein stationrer Rehabilitationsaufenthalt in der Klinik X.________ vom 17. Mrz bis 5. April 2003 veranlasst, der Bericht des Hausarztes Dr. med. Z.________, Allgemeine Medizin FMH, vom 28. April 2003 eingeholt und schliesslich eine eingehende Abklrung in der beruflichen Abklrungs , Ausbildungs und Integrationssttte (BEFAS) durchgefhrt. Im Wesentlichen gesttzt auf den BEFAS Schlussbericht vom 10. November 2003 (mit ergnzender Stellungnahme vom 8. Dezember 2003) sprach die IV Stelle des Kantons Appenzell Ausserrhoden S.________ mit Verfgung vom 11. Februar 2004 rckwirkend ab 1. Februar 2002 ein halbe Invalidenrente samt Zusatzrente fr den Ehegatten zu (Invalidittsgrad: 57 %). Daran hielt sie mit Einspracheentscheid vom 13. Juli 2004 fest.

Die hiegegen erhobene Beschwerde der S.________ mit dem Antrag, in Aufhebung des Einspracheentscheids vom 13. Juli 2004 und der Verfgung vom 11. Februar 2004 sei ihr eine hhere Invalidenrente (mit entsprechend angepasster Zusatzrente) zuzusprechen, wobei der Rentenbeginn auf sptestens Frhjahr 1999 festzusetzen sei, wies das Verwaltungsgericht des Kantons Appenzell Ausserrhoden mit Entscheid vom 20. Das Bundesamt fr Sozialversicherung hat auf eine Vernehmlassung verzichtet.

Das Eidg. Versicherungsgericht zieht in Erwgung:1.1 Die gerichtliche Anordnung eines zweiten Schriftenwechsel nach Eingang von Beschwerde und Vernehmlassung(en) findet gemss Art. 110 Abs. 4 OG nur ausnahmsweise statt. Sie bedarf mithin besonderer Grnde und ist mit Blick auf den verfassungsrechtlichen Anspruch auf rechtliches Gehr (Art. 29 BV) vor allem dann geboten, wenn die Vernehmlassung der Gegenpartei oder von Mitbeteiligten neue tatschliche oder rechtliche Gesichtspunkte von entscheidwesentlicher Bedeutung vorbringt (vgl. Erw. 1 mit Hinweisen), was erst beurteilt werden kann, wenn die Beschwerdeantwort sowie allfllige weitere Vernehmlassungen vorliegen (Urteil A. vom 25. August 2004 [U 272/03] Erw. 1.2; unverffentlichte Urteile der I. ffentlichrechtlichen Abteilung des Bundesgerichts X. vom 12. Juli 2005 [1A.276/2004] Erw. 2 und Erbengemeinschaft X. vom 11. April 2006 [1P.827/2005] Erw. 2.2 sowie unverffentlichtes Urteil X. der I. Zivilabteilung des Bundesgerichts vom 10. Dezember 2002 [4P.207/2002] Erw. 1.1). In keinem Fall dient der zweite Schriftenwechsel dazu, in der Beschwerdeschrift Versumtes nachzuholen (Urteile A. vom 25. August 2004 [U 272/03] Erw. 1.2 und P. vom 13. August 2003 [U 123/03] Erw.

2.1 Der in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde geltend gemachte Anspruch auf eine hhere als die zugesprochene halbe Invalidenrente setzt voraus, dass die Beschwerdefhrerin ab dem behaupteten Beginn des Rentenanspruchs im Frhjahr 1999 zu mindestens 66 2/3 % (Art. 28 Abs. 1 [in der bis 31. Dezember 2003 gltig gewesenen Fassung]) und ab 1. Januar 2004 (nderungen des Bundesgesetzes ber die Invalidenversicherung vom 21. Mrz 2003; 4. IV Revision; AS 2003 3837 ff.) bis zum Einspracheentscheid vom 13. Juli 2004 (als zeitlicher Grenze der richterlichen berprfungsbefugnis; Erw. 1, mit Hinweisen) zu mindestens 60 % (Dreiviertelsrente; vgl. Urteil N. vom 27. Oktober 2005 [I 586/04] Erw. 2.2.2) bzw. 70 % (ganze Rente; zur bergangsrechtlichen Regelung bei am 1. Januar 2004 bereits laufenden ganzen Renten siehe Urteile B. vom 11. Oktober 2005 [I 313/04] Erw. 2.2 und 2.3 und N. vom 27. Oktober 2005 [I 586/04] Erw. 2.2.2) invalid war (Art. 4 Abs. 1 IVG; zu den Begriffen der Arbeitsunfhigkeit, Erwerbsunfhigkeit und Invaliditt siehe Art. 6, 7 und 8 ATSG und zur diesbezglichen, unter der Herrschaft des ATSG unverndert weiter geltenden Rechtsprechung ff. Erw. 3.1 bis 3.3]). Dabei hat die Invalidittsbemessung unstrittig nach der fr Erwerbsttige geltenden allgemeinen Methode des Einkommensvergleichs zu erfolgen (Art. 28 Abs. 2 IVG in der bis 31. Dezember 2002 in Kraft gestandenen sowie in der seit 1. Januar 2004 [4. IV Revision] geltenden Fassung; Art. 16 ATSG; f. Erw. 3.4, 128 V 30 Erw. 1). Der Beginn des Rentenanspruchs richtet sich nach Art. 29 Abs. 1 lit. b IVG (in der bis 31. Dezember 2002 gltig gewesenen, hier angesichts des Rentenbeginns sptestens am 1. Februar 2002 [Erw. 2.4 hernach] massgebenden Fassung; vgl. f. Erw. 3.1 und 3.2 mit Hinweisen; Urteil V. vom 14. September 2005 [I 323/05] Erw. 3.1) und der Anspruch auf Nachzahlung von Rentenleistungen nach Art. 48 Abs. 1 IVG bzw. bei verspteter Anmeldung zum Leistungsbezug nach Art. 48 Abs. 2 IVG (je in der seit 1. Januar 2003 geltenden Fassung).2.2.2 Die rztliche Einschtzung der Restarbeitsfhigkeit hat zum einen das in funktioneller Hinsicht zumutbare Leistungsprofil zu umschreiben und zum andern allflligen zeitlichen oder sonstigen Limitierungen innerhalb der betreffenden, leidensangepassten Ttigkeit Rechnung zu tragen. Dies geschieht im BEFAS Schlussbericht in nachvollziehbarer und einleuchtender Weise, indem das unter Bercksichtigung smtlicher Leiden aus medizinisch theoretischer Sicht zumutbare Ttigkeitsfeld przise bezeichnet und aufgrund der selbst hier beschrnkten Belastbarkeit der Versicherten eine Reduktion des Arbeitspensums auf 50 % anerkannt wird. Nach den zutreffenden Erwgungen der Vorinstanz sind diese Schlussfolgerungen berzeugend und beweiskrftig, weshalb darauf abzustellen ist. Soweit die Beschwerdefhrerin dem kantonalen Gericht in diesem Punkt eine Verletzung der aus Art. 29 Abs. 2 BV fliessenden Begrndungspflicht vorwirft, kann ihr nicht gefolgt werden. Zwar ist die Begrndung der Vorinstanz knapp, doch wird insbesondere auch mit dem Hinweis, es lgen keine der BEFAS Einschtzung widersprechenden rztlichen Stellungnahmen zur Arbeitsfhigkeit vor klar erkennbar, von welchen berlegungen sich die Vorinstanz hat leiten lassen und worauf sie ihren Entscheid sttzt, so dass sich die Beschwerdefhrerin ein Bild ber die Tragweite des Entscheids machen und diesen sachgerecht anfechten konnte. Damit ist den verfassungsrechtlichen Anforderungen des Art. 29 BV Genge getan; insbesondere verlangt die Begrndungspflicht nicht, dass sich die Behrde ausdrcklich mit jeder tatbestndlichen Behauptung und jedem rechtlichen Einwand auseinandersetzt ( Erw. 3.2, 126 I 102 Erw. 2b, 124 V 181 Erw. 1a mit Hinweisen; SZS 2001 S. 563 Erw. 3b [Urteil B. vom 26. September 2001, B 61/00]). Nicht durchzudringen vermag die Beschwerdefhrerin sodann mit dem Einwand, die im BEFAS Bericht (Ziff 2.3) genannten Einschrnkungen funktioneller Art seien bei der vorinstanzlichen Anerkennung einer 50%igen Arbeitsfhigkeit unbercksichtigt geblieben. den krperlichen Limitierungen Rechnung tragende Ttigkeiten. Im Weiteren sind die Hinweise in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde auf die attestierten vollen Arbeitsunfhigkeiten im Jahre 1998 nicht geeignet, die vorinstanzlich als ausschlaggebend erachtete Einschtzung des Leistungsvermgens durch die BEFAS in Zweifel zu ziehen; denn die erwhnten frheren Angaben beziehen sich allesamt auf die bisher als Gesunde ausgebte Sachbearbeiterfunktion und im Unterschied zur BEFAS Einschtzung nicht auf leidensadaptierte, mit Blick auf die Optimierung der Restarbeitsfhigkeit ins Auge zu fassenden Ttigkeiten. Keine abweichende Beurteilung ergibt sich schliesslich aus dem letztinstanzlich neu ins Recht gelegten Bericht des Dr. med. B.________, Facharzt FMH fr Innere Medizin und Rheumatologie, vom 13. September 2005 sowie dem bereits vorinstanzlich eingereichten Bericht desselben Arztes vom 15. Mrz 2005. Die betreffenden Stellungnahmen des seit 8. Dezember 2004 fr die Versicherte zustndigen Hausarztes liefern fr den hier massgebenden Zeitraum bis zum Einspracheentscheid vom 13. Juli 2004 weder neue Erkenntnisse ber den Gesundheitszustand noch enthalten sie Angaben zum Grad der Arbeitsunfhigkeit bis Juli 2004, weshalb hier nicht nher darauf einzugehen ist; offen bleiben kann damit namentlich die Beweistauglichkeit der erstmals im September 2005 geusserten, nicht explizit auf leidensangepasste Ttigkeiten bezogenen Einschtzung, es bestehe seit Dezember 2004 eine volle Arbeitsunfhigkeit.

2.2.3 Nach dem Gesagten ist mit Vorinstanz und Verwaltung von einer 50%igen Restarbeitsfhigkeit in einer leidensangepassten Ttigkeit im Sinne der Ausfhrungen im BEFAS Schlussbericht vom 10. November 2003 (besttigt mit Stellungnahme vom 8. Dezember 2003) auszugehen.

2.3.1 Bei einer Restarbeitsfhigkeit von 50 % (Erw. 2.2 hievor) haben Vorinstanz und Beschwerdegegnerin das trotz Gesundheitsschadens zumutbarerweise erzielbare Einkommen (Invalideneinkommen) gesttzt auf die Tabellenlhne der vom Bundesamt fr Statistik herausgegebenen Schweizerischen Lohnstrukturerhebungen (LSE) ermittelt, was nach der Rechtsprechung zutreffend ( Erw. 4.2.1, 126 V 76 Erw. 3b, mit Hinweisen) und auch in Wrdigung der konkreten Umstnde nicht zu beanstanden ist. Namentlich ist dem kantonalen Gericht beizupflichten, dass sich ein Abstellen auf den nach Eintritt des Gesundheitsschadens und nach Auflsung des Arbeitsverhltnisses mit der Firma H.________ AG im Rahmen persnlicher Arbeitsversuche im vterlichen Gastronomiebetrieb erzielten Verdienst von angeblich rund Fr. 12’000. jhrlich nicht rechtfertigt; auf die diesbezglich zutreffenden Erwgungen der Vorinstanz, insbesondere zur Zumutbarkeit der zeitweisen Arbeitseinstze im Gastgewerbe und zur Stabilitt der aushilfsweisen Anstellung im Familienbetrieb (vgl. f. Erw. 3b/aa und bb, mit Hinweisen), wird verwiesen. Korrekturbedrftig entgegen den Einwnden der Versicherten nicht aber willkrlich (Art. 9 BV) ist der von der Beschwerdegegnerin gewhlte und vorinstanzlich besttigte tabellarische Ausgangslohn: Bei der Festsetzung des Invalideneinkommens aufgrund der A Tabellen im Anhang der LSE ist bei Versicherten, die nach Eintritt des Gesundheitsschadens lediglich noch leichte und intellektuell nicht anspruchsvolle Arbeiten verrichten knnen was auf die Versicherte, bedingt durch den weitgehenden Ausschluss kaufmnnischer Arbeiten am Computer, zutrifft vom durchschnittlichen monatlichen Bruttolohn (Total) fr Mnner oder Frauen im Anforderungsniveau des Arbeitsplatzes 4 auszugehen, wobei in erster Linie die Lohnverhltnisse im gesamten privaten Sektor massgebend sind (vgl. RKUV 2001 Nr. U 439 S. 347 ff. Erw. 3c/cc [= Urteil K. vom 7. August 2001, U 240/99]). Letzteres hat auch hier zu gelten, da das der Versicherten zumutbare Stellenprofil nicht derart eingeschrnkt ist, dass wie vorinstanzlich angenommen von vornherein nur noch Ttigkeiten im Dienstleistungssektor in Betracht fallen. dem Zeitpunkt des von der Beschwerdegegnerin ermittelten Rentenbeginns (Art. 29 Abs. 1 lit. b IVG; vgl. BGE 129 223 f. Erw. 4.1 und 4.2; siehe auch nachfolgende Erw. 2.4), ergibt dies unter Bercksichtigung der betriebsblichen wchentlichen Arbeitszeit von 41.7 Stunden (Tabelle B 9.2/Total, in: Die Volkswirtschaft, Heft 12/2005, S. 94) sowie der bloss 50%igen Arbeitsfhigkeit ein Invalideneinkommen von Fr. 23’894.10, fr das Jahr des Verfgungserlasses/Einspracheentscheids (2004) ein solches von Fr. 24’519. (vgl. T1.2.93 Nominallohnindex Frauen 1999 2003, 2003/Total [plus 1.7%], in: Bundesamt fr Statistik, Lohnentwicklung 2003, Neuenburg 2004, S. 39; fr 2003 2004: Tabelle B.10.2/2004/Total [plus 0.9 %], in: Die Volkswirtschaft, Heft 12/2005, S. 95). Grnde, die einen leidensbedingten Abzug von den vorangehend ermittelten Werten rechtfertigen (vgl. Erw. 4.2.3, 126 V 78 ff. Erw. 5; AHI 2002 S. 67 ff. Erw. 4 [Urteil D. vom 27. November 2001, I 82/01]), sind mit der Vorinstanz zu verneinen; namentlich der Umstand “Teilzeitarbeit” fllt wie Alter, Nationalitt Sprachschwierigkeiten, wenig Dienstjahre und fehlende Berufsbildung als lohnmindernder Faktor ausser Betracht (vgl. LSE 1998, Tabelle 6, S. 20).

2.3.2 Das ohne Gesundheitsschaden hypothetisch erzielbare Einkommen (Valideneinkommen) haben Vorinstanz und Verwaltung gesttzt auf den letzten Lohnausweis der Firma H.________ AG fr das Jahr 1998 auf Fr. 52’000. festgesetzt, was den dasselbe Jahr betreffenden Angaben im Arbeitgeberbericht vom 22. Mrz 2004 sowie im Lohnausweis 1998 entspricht und von der Beschwerdefhrerin als Ausgangsbasis zu Recht nicht beanstandet wird. Die fr die Folgejahre zu bercksichtigende Lohnentwicklung von in der Handelsbranche (vgl. Zweck der Firma H.________ AG gemss Handelsregisterauszug und Anschluss der Firma an die “Ausgleichskasse Grosshandel”) ttigen Frauen ergibt fr das Jahr 2002 (Rentenbeginn; vgl. Erw. 2.3.1 hievor und Erw. 2.4 hernach) ein Valideneinkommen von Fr. 55’505.36 und fr das Jahr 2004 (Verfgung und Einspracheentscheid) ein solches von Fr. 57’013. (vgl. T1.2.93 Nominallohnindex Frauen 1999 2003, 2003/Abschnitt G,H, in: Bundesamt fr Statistik, Lohnentwicklung 2003, Neuenburg 2004, S. 39; fr 2003 2004: Tabelle B.10.2/2004/ Abschnitt G,H, in: Die Volkswirtschaft, Heft 12/2005, S. 95 ).

2.3.3 Aus dem Vergleich von Validen und Invalideneinkommen resultiert fr das Jahr 2002 ebenso wie fr das Jahr 2004 ein Invalidittsgrad von aufgerundet 57 % (zur Rundung vgl. Erw. 3.2 und 3.3; vgl. auch nicht publizierte Erw. 5.2 des Urteils [I 634/03]). Demnach hat es bei der Zusprechung einer halben Invalidenrente fr den hier massgebenden Zeitraum bis zum Einspracheentscheid vom 13. Juli 2004 sein Bewenden.

2.4 Nach Lage der Akten zu Recht hat die Beschwerdegegnerin den Beginn der einjhrigen Wartezeit (Art. 29 Abs. 1 lit. b IVG) auf 1. Januar 1999 (Beginn einer 50%igen Arbeitsunfhigkeit ohne wesentlichen Unterbruch gemss Bericht des Hausarztes Dr. med. Z.________ vom 28. Januar 2004; zuvor lediglich vereinzelte Arbeitsunfhigkeiten) und die Entstehung des Anspruchs auf eine halbe Invalidenrente auf 1. Januar 2000 festgesetzt. Dementsprechend erfolgte die Anmeldung zum Leistungsbezug im Februar 2003 nach den zutreffenden Erwgungen von Vorinstanz und Verwaltung versptet, weshalb sich der Anspruch auf Nachzahlung der Invalidenrente lediglich auf die letzten zwlf der Anmeldung vorangehenden Monate erstreckt (Art. 48 Abs. 2 Satz 1 IVG). Entgegen den Einwnden in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde kommt die Ausnahmeregelung nach Art. 48 Abs. 2 Satz 2 IVG hier nicht zum Zuge, wonach weitergehende Nachzahlungen erbracht werden, wenn die versicherte Person den anspruchsbegrndenden Sachverhalt nicht kennen konnte und die Anmeldung innert zwlf Monaten nach Kenntnisnahme vornimmt. Unter “Kenntnis des anspruchsbegrndenden Sachverhalts” ist der krperliche, geistige oder psychische Gesundheitsschaden zu verstehen, der eine voraussichtlich bleibende oder lngere Zeit dauernde Erwerbsunfhigkeit verursacht oder eine Unmglichkeit bewirkt, sich im bisherigen Aufgabenbereich zu besttigen; entscheidend ist dabei nicht das subjektive Einsichtsvermgen der versicherten Person; vielmehr geht es darum, ob der anspruchsbegrndende Sachverhalt objektiv feststellbar sei oder nicht ( Erw. 3, 102 V 113 Erw. 1a, 100 V 119 f. Erw. 2c; ZAK 1984 S. 404 f. Erw. 1). Mit Blick darauf, dass die Beschwerdefhrerin bereits ab Februar 1998 an rezidiverenden und zunehmenden Schmerzen im Schulter und Armbereich litt und nach ihren eigenen Angaben (Anmeldung zum Leistungsbezug) ab Mai 1998 in rztlicher Behandlung stand, sie sodann ihre bisherige Stelle in der Firma H.________ AG trotz intensiver physiotherapeutischer Massnahmen auf Ende 1998 gesundheitsbedingt verlor und die Beschwerden auch danach persistierten, liegt die Kenntnisnahme des anspruchsbegrndenden Sachverhalts jedenfalls mehr als zwlf Monate vor der Anmeldung zum Leistungsbezug im Februar 2003 zurck, womit die Tatbestandsvoraussetzungen des Art. 48 Abs. 2 Satz 2 IVG nicht erfllt sind.

3.1 Da die Streitigkeit Versicherungsleistungen betrifft, sind gemss Art. 134 OG keine Gerichtskosten zu erheben. Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege im der Befreiung von den Gerichtskosten ist deshalb gegenstandslos.

3.2.1 Nach Gesetz (Art. 152 OG) und Praxis sind in der Regel die Voraussetzungen fr die Bewilligung der unentgeltlichen Prozessfhrung und Verbeistndung erfllt, wenn der Prozess nicht aussichtslos erscheint, die Partei bedrftig und die anwaltliche Verbeistndung notwendig oder doch geboten ist ( Erw. 4a und 372 Erw. 5b, je mit Hinweisen). Bedrftig im Sinne von Art. 152 Abs. 1 OG ist eine Person, wenn sie ohne Beeintrchtigung des fr sie und ihre Familie ntigen Lebensunterhaltes nicht in der Lage ist, die Prozesskosten zu bestreiten ( Erw. 2.5.1, 127 I 205 Erw. 3b, 125 IV 164 Erw. 4a). Massgebend sind die wirtschaftlichen Verhltnisse im Zeitpunkt der Entscheidung ber das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege ( Erw. 4). Bei der Beurteilung der Bedrftigkeit ist das Einkommen beider Ehegatten zu bercksichtigen ( Erw. 3a, 108 Ia 10 Erw. 3, 103 Ia 101 mit Hinweisen).

3.2.2 Im Rahmen der Bedrftigkeitsprfung ist gemss Angaben im Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege auf der Einnahmenseite die Invalidenrente der Beschwerdefhrerin (samt Zusatzrente) von monatlich Fr. 1’108. zu bercksichtigen. Das Nettoeinkommen des Ehemannes belief sich in den Monaten Dezember 2004 bis November 2005 auf insgesamt Fr. 74’418.35, einschliesslich besondere Montagespesen (Verpflegung, Fahrtkosten, Unterkunft) im Betrag von Fr. 18’438.10; daraus resultiert ein monatlicher Betrag von Fr. 6’201.50 (entspricht den Angaben im Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege: Fr. 4’665. plus Fr. 1’536.50) ein Ehepaareinkommen von Fr. 7’309.50/Monat. Auf der Ausgabenseite ist der im Rahmen der hier vorzunehmenden Bedrftigkeitsprfung um 25 % zu erhhende Grundbedarf gemss Richtlinien der Konferenz der Betreibungs und Konkursbeamten der Schweiz vom 24. November 2000 in der Hhe von Fr. 1550. fr das Ehepaar zu bercksichtigen, mithin Fr. 1860. . Sodann belaufen sich die Aufwendungen fr die Miete (Fr. 2’122. ), die Krankenkassenprmien (Fr. 543. ) und die Steuern (rund Fr. 318. monatlich gemss Angaben der Beschwerdefhrerin) zusammen auf Fr. 2’983. . Dass der Ehemann der Versicherten zustzlich zu den vom Arbeitgeber bernommenen Montagespesen Berufsauslagen von monatlich insgesamt Fr. 2’630. hat, ist nicht hinlnglich belegt. Anzurechnen sind lediglich die anerkannten Auslagen fr auswrtige Verpflegung und die Autofahrten zum Arbeitsplatz gemss Ziff. II.4 der SchKG Richtlinien, was einen Grundbedarf Zuschlag von Fr. 900. (Verpflegung: [240 x Fr. 15. ] : 12; Fahrkosten: pauschal Fr. 600. monatlich [= Max.]) ausmacht. Die Ausgabenseite beluft sich damit auf Fr. 5’743. . Selbst wenn ausgabeseitig noch monatliche Raten von Fr. 662. (total: Fr. 7’939.35; aktenkundige provisorische Rechnungen der Staats und Gemeindesteuer pro 2005 vom 28. Mai 2005 [Fr. 6’912.30] und der direkten Bundessteuer pro 2004 vom 17. Oktober 2005 [Fr. 1’029. ]) fr die Begleichung flliger Steuerschulden angerechnet werden, resultiert aus der Gegenberstellung der Einnahme und Ausgabeseite ein beachtlicher Einnahmenberschuss, der es der Beschwerdefhrerin erlaubt, die Anwaltskosten zu begleichen. Dem Begehren um unentgeltli
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