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Die 1952 geborene L.________ reiste 1970 aus Kroatien in die Schweiz ein und ging als ungelernte Arbeitnehmerin verschiedenen Erwerbsttigkeiten nach. Die letzte Stelle als Hilfskraft in einem Warenhausrestaurant kndigte die Arbeitgeberin per 28. Februar 1999. Am 6. August 1999 meldete sich L.________ wegen Rcken und Gelenkbeschwerden sowie wegen psychischer Beschwerden und Allergien bei der Invalidenversicherung zum Bezug einer Rente an. Nach Abklrung der gesundheitlichen und erwerblichen Verhltnisse sprach ihr die IV Stelle des Kantons Zrich mit in Rechtskraft erwachsener Verfgung vom 10. April 2001 rckwirkend ab 1. September 1999 eine Viertelsrente der Invalidenversicherung sowie eine Zusatzrente fr den Ehegatten zu.

Am 28. Januar 2002 liess L.________ unter Hinweis auf einen am 23. September 2000 erlittenen Auffahrunfall eine Verschlechterung ihres Gesundheitszustandes geltend machen. Sie liess um die Vornahme medizinischer Abklrungen, insbesondere um Durchfhrung einer neuropsychologischen Beurteilung, sowie um Neufestsetzung der Rente ersuchen. Die IV Stelle zog verschiedene Arztberichte bei und liess die Versicherte durch das Institut A._________ polydisziplinr abklren (Gutachten vom 14. Mai 2003). Gesttzt darauf wies die IV Stelle das Gesuch um Ausrichtung einer hheren Invalidenrente mit Verfgung vom 18. Juli 2003 ab. An ihrem Standpunkt hielt sie mit Einspracheentscheid vom 25. November 2003 fest.

Die dagegen erhobene Beschwerde, in welcher L.________ die Verpflichtung der IV Stelle zur Vornahme ergnzender Abklrungen beantragen liess, wies das Sozialversicherungsgericht des Kantons Zrich mit Entscheid vom 25. Juni 2004 ab.

Das Eidg. Versicherungsgericht zieht in Erwgung:

1.1 Gemss Art. 29 Abs. 2 BV haben die Parteien Anspruch auf rechtliches Gehr. Das rechtliche Gehr dient einerseits der Sachaufklrung, andererseits stellt es ein persnlichkeitsbezogenes Mitwirkungsrecht beim Erlass eines Entscheids dar, welcher in die Rechtsstellung einer Person eingreift. Dazu gehrt insbesondere deren Recht, sich vor Erlass des in ihre Rechtsstellung eingreifenden Entscheids zur Sache zu ussern, erhebliche Beweise beizubringen, Einsicht in die Akten zu nehmen, mit erheblichen Beweisantrgen gehrt zu werden und an der Erhebung wesentlicher Beweise entweder mitzuwirken oder sich zumindest zum Beweisergebnis zu ussern, wenn dieses geeignet ist, den Entscheid zu beeinflussen ( Erw. 2.2, 127 I 56 Erw. 2b, 127 III 578 Erw. 2c, 126 V 131 Erw. 2b; zu Art. 4 Abs. 1 aBV ergangene, weiterhin geltende Rechtsprechung: Erw. 2a/aa, 124 V 181 Erw. 1a, 375 Erw. 3b, je mit Hinweisen).

1.2 Das Sozialversicherungsverfahren ist vom Untersuchungsgrundsatz beherrscht. Danach haben Verwaltungstrger und im Beschwerdefall das Gericht von Amtes wegen fr die richtige und vollstndige Abklrung des rechtserheblichen Sachverhaltes zu sorgen ( Erw. 2, 122 V 158 Erw. 1a, je mit Hinweisen).

1.3 Fhren die von Amtes wegen vorzunehmenden Abklrungen die Verwaltung oder das Gericht bei pflichtgemsser Beweiswrdigung zur berzeugung, ein bestimmter Sachverhalt sei als berwiegend wahrscheinlich zu betrachten und es knnten weitere Beweismassnahmen an diesem feststehenden Ergebnis nichts mehr ndern, so ist auf die Abnahme weiterer Beweise zu verzichten (antizipierte Beweiswrdigung; Kieser, Das Verwaltungsverfahren in der Sozialversicherung, S. 212, Rz 450; Klz/Hner, Verwaltungsverfahren und Verwaltungsrechtspflege des Bundes, 2. Aufl., S. 39, Rz 111 und S. 117, Rz 320; vgl. auch Erw. 4a, 122 III 223 Erw. 3c, 120 Ib 229 Erw. 2b, 119 V 344 Erw. 3c mit Hinweis). In einem solchen Vorgehen liegt kein Verstoss gegen das rechtliche Gehr gemss Art. 29 Abs. 2 BV (SVR 2001 IV Nr. 10 S. 28 Erw. 4b; zu Art. 4 Abs. 1 aBV ergangene, weiterhin geltende Rechtsprechung: Erw. 4b, 122 V 162 Erw. 1d mit Hinweis).

2.1 ndert sich der Invalidittsgrad einer Rentenbezgerin oder eines Rentenbezgers erheblich, so wird gemss Art. 17 ATSG wie dies die Vorinstanz zutreffend dargelegt hat die Rente von Amtes wegen oder auf Gesuch hin fr die Zukunft entsprechend erhht, herabgesetzt oder aufgehoben (Abs. 1). Die Frage der wesentlichen nderung in den tatschlichen Verhltnissen beurteilt sich durch Vergleich des Sachverhalts, wie er im Zeitpunkt der ursprnglichen Rentenverfgung bestanden hat, mit demjenigen zur Zeit der Neubeurteilung ( Erw. 3.5.2, 125 V 369 Erw. des Einspracheentscheides betreffend die Rentenrevision. Eine bloss unterschiedliche Beurteilung eines im Wesentlichen gleich gebliebenen Sachverhalts stellt praxisgemss keine revisionsbegrndende nderung dar ( unten mit Hinweis; SVR 2004 IV Nr. 5 S. 13).

2.2 Nach Art. 82 Abs. auf die bei seinem Inkrafttreten laufenden Leistungen nicht anwendbar. Da die Beschwerdefhrerin die Viertelsrente der Invalidenversicherung gemss Verfgung vom 10. April 2001 am 1. Januar 2003 (Inkrafttreten des ATSG) bezog, ist an sich Art. 41 IVG (aufgehoben per 31. Dezember 2002) der Beurteilung zu Grunde zu legen. Diese bergangsrechtliche Lage zeitigt indessen keinerlei materiellrechtliche Folgen, da alt Art. 41 IVG und Art. 17 ATSG miteinander bereinstimmen ( Erw. 3.5).

2.3 Zutreffend dargelegt hat das kantonale Gericht die Rechtsprechung zur Aufgabe des Arztes oder der rztin im Rahmen der Invalidittsbemessung ( Erw. 4 mit Hinweisen) sowie zum Beweiswert und zur Beweiswrdigung medizinischer Berichte und Gutachten ( Erw. 3a mit Hinweis).

Streitig und zu prfen ist, ob sich die fr den Invalidittsgrad massgeblichen Verhltnisse seit Zusprechung der Viertelsrente (Verfgung vom 10. April 2001) bis zum angefochtenen Einspracheentscheid vom 25. November 2003 in revisionserheblicher Weise gendert haben und ob der Sachverhalt zur Beantwortung dieser Frage gengend abgeklrt ist.

3.1 Die ursprngliche Rentenverfgung vom 10. April 2001 basierte in medizinischer Hinsicht vor allem auf dem Psychiatrischen Gutachten des Dr. med. B.________ vom 29. August 2000 und auf dem Rheumatologischen Gutachten des Dr. med. F.________ vom 30. August 2000. Des weiteren standen der IV Stelle ein Bericht des Hausarztes Dr. med. D.________ vom 1./2. September 1999, Berichte der Neurologischen Klinik Z.________ vom 16. November 1998 sowie vom 11. Januar 2000 und ein Bericht der Klinik R._______ vom 18. November 1998 zur Verfgung. Diagnostiziert wurden damals ein Verdacht auf somatoforme Schmerzstrung mit anamnestischer Depression, ein panvertebrales Syndrom, vor allem ein zerviko und lumbovertebrales Syndrom bei/ mit Fehlhaltung der Wirbelsule, muskulrer Dysbalance, Verdacht auf Dekonditionierungssymptomatik sowie mssige degenerative Bandscheibenvernderungen, ein Zustand nach Operation eines Mammakarzinoms mit Axillaausrumung 1992 mit gewisser Lymphstauung sowie angedeuteter Krallenhand rechts und schliesslich eine allergische Diathese mit rezidivierender Urtikaria, Pollinosis sowie asthmoider Bronchitis anamnestisch (Bericht des Dr. med. F.________ vom 30. August 2000). Im Wesentlichen gesttzt auf die Beurteilungen der Dres. med. F.________ und B.________ ging die IV Stelle davon aus, die Versicherte sei aus medizinischer Sicht im angestammten Beruf als Buffetochter 60 % arbeitsfhig. Davon abweichend attestierte der Hausarzt der Beschwerdefhrerin fr die bisherige Ttigkeit eine 100%ige, fr eine leichte krperliche Arbeit eine 55%ige Arbeitsunfhigkeit.

3.2 Die Verschlechterung des Gesundheitszustandes liess die Beschwerdefhrerin am 28. Januar 2002 unter Hinweis auf einen am 23. September 2000 erlittenen Auffahrunfall geltend machen. Sie stand im Anschluss daran in Behandlung bei ihrem Hausarzt Dr. med. D.________ (Arztzeugnis vom 16. November 2000 und Verlaufsbericht vom 30. Mai 2002) sowie in der Klinik S.________, wo ein Status nach HWS Distorsion am 23. September 2000 mit persistierender Zervikalgie und Zervikobrachialgie links diagnostiziert wurden (Berichte vom 27. Oktober 2000, 25. April 2001, 2. Juli 2001, 13. September 2001, 7. Februar 2002, 12. Mrz 2002 und 10. April 2002). Dr. med. N.________, Fachart FMH fr Orthopdische Chirurgie, untersuchte die Beschwerdefhrerin fr die Allianz Versicherung. In seinem Bericht vom 18. August 2001 stellte er fest, dass durch die Auffahrkollision verstrkte Nackenbeschwerden bei vorbestehendem chronischem Zervikovertebralsyndrom auftraten. Seiner Auffassung nach hat der Unfall sicher nicht zu einer richtunggebenden Verschlimmerung gefhrt und hat sich am Gesundheitszustand gegenber dem Gutachten des Dr. med. F.________ vom 30. August 2000 nichts gendert ausser der subjektiven Angabe vermehrter Schmerzen. Im Austrittsbericht der Klinik E.________ vom 28. Dezember 2001, wo sich die Versicherte vom 4. bis 28. Dezember 2001 zur stationren Rehabilitation aufgehalten hatte, wurden ein zervikospondylogenes Schmerzsyndrom bei degenerativen Vernderungen und Status nach Verkehrsunfall mit HWS Distorsionstrauma, ein leichtes lumbospondylogenes Schmerzsyndrom bei degenerativen Vernderungen, ein Status nach Mammakarzinom rechts 1992 sowie eine anamnestisch bekannte Gonarthrose links diagnostiziert. Dr. med. D.________ schliesslich hielt im Verlaufsbericht vom 30. Mai 2002 fest, seiner Patientin sei seit 23. September 2000 keine Ttigkeit mehr zumutbar.

Dieses Urteil wird den Parteien, dem Sozialversicherungsgericht des Kantons Zrich, der Ausgleichskasse Grosshandel und Transithandel, Reinach/BL und dem Bundesamt fr Sozialversicherung zugestellt.
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